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Dupionseide oder Doupionseide zählt zu den Wildseiden. Dekostoffe aus Dupion haben meist eine glänzende Oberseite und sind sehr robust. Sie eignet sich ideal für den Interior Bereich. Sie hat einen festen Griff sowie eine leicht raue Oberfläche, die durch die für Wildseide typischen Fadenverdickungen eine interessante Haptik und Optik aufweist.

Dupionseide gehört zu den Maulbeerseiden. Sie wird aus doppelten Kokons gewonnen, in denen sich zwei Raupen miteinander verpuppen. Dupion kommt also von „duplicato“ (italienisch =doppelt) Dupionseide wird vornehmlich in Indien produziert. Wir arbeiten auch hier bereits seit 60 Jahren vertrauensvoll mit unseren Produzenten zusammen.

Dupionseide wird aus Doppelkokons  (zwei Seidenspinnerraupen haben sich darin versponnen )gewonnen und abgehaspelt. Sie wird in einem Zug abgewickelt und weist eine unregelmäßigere Struktur auf. Die Unterscheidung ist für Nichtfachleute schwer bis nicht zu erkennen. Dupionseidefasern sind reinweiß und nehmen Farben sehr gut an. Ein Hauptgrund warum sie zu den beliebtesten Seiden in der Modeindustrie gehören.

Dupionseide weist einen wunderschönen edlen Glanz auf. Sollten Kleidungsstücke aus dieser Seidenart ihren Glanz verlieren, empfehlen wir ein Kurzbad im Essigwasser.

Ähnlich wie bei der Wildseide werden dafür nur Kokons verwendet, aus denen der Maulbeerspinner bereits geschlüpft ist. Zulässig ist es aber auch, die Seide aus einer Mischung von Doppel- und Einzelkokons zu gewinnen oder sogar nur aus Einzelkokons, wenn sie durch das Abhaspeln das Aussehen der Dupionseide verliehen bekommt.

Bei der Herstellung von Dupiongewebe wird für gewöhnlich im Kettfaden Rohseide verwendet, ein Dupionfaden für den Schuss. Der Dupionfaden wird beim Weben leicht gedreht. Reine Dupiongewebe sind sehr schwer und finden nur selten Verwendung.

Dupionseide ist ein recht empfindliches Gewebe. Zur Pflege gibt man sie daher am besten in die Reinigung. Die Pflege per Handwäsche, mit speziellen Seidenshampoos, ist ebenfalls möglich. Die Wassertemperatur sollte dabei niemals 30 °C überschreiten.

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