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Bouretteseide kann nicht zu 100% vom Seidenleim befreit werden. Sie weist einen sehr feinen, charakteristischen Geruch auf, der ungewöhnlich erscheint. Entweder liebt man ihn oder man empfindet diesen als unangenehm. Seidenleim hat eine unglaubliche hautberuhigende und entzündungshemmende Wirkung auf der Haut. Gerne wird es deshalb für Baby- sowie Kleinkinderbekleidung und Decken verwendet. Allergiker schätzen sie ebenfalls sehr. Da Reste der Kokons mit eingewebt sind und die Seidenfäden relativ kurz, ergibt sich eine noppige, dennoch sehr weiche Oberflächenstruktur. Bouretteseide wird zumeist in China und Indien produziert, wobei die chinesische Bouretteseide etwas weicher und glatter ist.

Indische Bouretteseide ist traditionell in Blockstreifen und unregelmäßigen Fadenverdickungen – das macht sie so besonders. Dekostoffe aus Bouretteseide weisen einen sehr angenehmen, warmen sowie weichen Griff auf. Bouretteseide zählt nicht zu den Wildseiden, da sie aus teilentbastetem Maulbeerspinnergarn hergestellt wird. Die noppige Oberfläche entsteht durch zusammengefügte kurze Seidenfäden.

Es herrscht ein Kontrast zwischen einer rau wirkenden Oberfläche sowie einem sehr weichen Griff. Durch das Zusammenspiel des strapazierfähigen und unempfindlichen Gewebes in einer Leinwandbindung, eignet sich die Bouretteseide ausgezeichnet als Stoff für den Interior Bereich.

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